Sand

Sandbaden - unerlässliche Fellpflege für unsere Lieblinge


Egal ob Chinchilla, Degu, Hamster oder Rennmaus - ein Sandbad darf in kaum einem artgerechten Nagerheim fehlen und sollte den Tieren durchgehend zur Verfügung stehen.
Für eine Vielzahl verschiedenster Kleinsäugerarten ist ein Sandbad essenziell für die Gesundheit, das Wohlbefinden und für das Zusammenleben.

Einerseits dient das Sandbad der Fell- und Hautpflege: Der Sand wirkt dabei ähnlich wie ein Kamm. Er dringt in die unteren Schichten des Fells ein, entfernt dabei Dreck sowie Fettrückstände und hält das Fell geschmeidig. Dabei regulieren einige Nagetiere auch die eigene Körpertemperatur. Durch das Buddeln und Wühlen im Sand erhalten die Krallen zusätzliche Pflege.
Zudem gestaltet sich das Sandbaden für unsere tierischen Mitbewohner als eine Art "Wellnessprogramm" zum Entspannen und dient dem Abbau von Stress.
Nebenbei gibt es für uns Fellnasenbesitzer fast nichts schöneres als den Tieren beim Herumtollen im Sandbad zuzuschauenheart

Der Zugang zu einem Sandbad sollte den Tieren jederzeit möglich sein.
Bei offenen Wunden, Verletzungen sowie im Anschluss an Operationen sollte jedoch, zur Vorbeugung einer Entzündung der Wunde, einige Tage auf das Sandbad verzichtet werden.

 

Der richtige Sand ist entscheidend:
Damit sich die kleinen Fellpopos beim Baden nicht verletzen, sollten Nagetierhalter darauf achten, geeigneten Sand mit abgerundeten Sandkörnern zu verwenden, der möglichst staubarm ist.
Wir raten dringend von der Vewendung von Vogelsand ab, da dieser sehr häufig Muschelgrit enthält. Dieser besteht aus scharfkantigen Muschelsplittern, der beim Baden minimale Hautverletzungen hervorrufen kann. Verletzungen, auch wenn sie noch so klein sind, dienen grundsätzlich als Eintrittspforte von Bakterien, die Hauterkrankungen und Hautentzündungen hervorrufen können.


 

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